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Employer Branding & CSR: Der ethische Pakt

Wir erläutern kurz und knackig, welche positiven Auswirkungen optimal gelebte CSR auf Employer Branding hat.

Wenn Unternehmen Verantwortung für Gesellschaft und Umwelt übernehmen, folgen sie einem der großen gesellschaftlichen Megatrends. Nachhaltiges Denken und Handeln ist längst eine wesentliche Voraussetzung, um als attraktiver Arbeitgeber zu gelten. Wer darin nur Imagepflege sieht, wird schnell durchschaut und handelt sich unter Umständen irreparable Imageschäden ein.

Doch Engagement für Umwelt und Gesellschaft ist seit Jahren ein Hygienefaktor, also so gut wie selbstverständlich. Wir leben in einer Zeit, in der nicht nur die jüngeren, sondern die meisten Generationen Sinn suchen, und das auch in ihrer Arbeit. Der klassische Karrierebegriff hat ausgedient. Es geht nicht mehr um Auto, Status, Macht und Geld. Es geht um Karrieren, die erfüllen.

Ein Unternehmen, das den eigenen Leuten die Möglichkeit schenkt, Verantwortung zu übernehmen, geht mit ihnen einen ethischen Pakt ein. Der Wunsch, etwas Bedeutsames über Job und Privatleben hinaus zu tun, wird über den Arbeitgeber erfüllt. Er wird „outgesourct“.

Der ethische Pakt kennt nur Gewinner: Er ist gut für die Gesellschaft, er verhilft dem Einzelnen zu mehr Erfülltheit, und die Belegschaft wird zur Wertegemeinschaft. Das Unternehmen profitiert vielfach: Das Zugehörigkeitsgefühl wächst, Identifikation und Leistungsbereitschaft steigen.

 

Employer Branding & CSR: Be responsible and edgy!

So sinnvoll und wertvoll das auch ist: Gutes Employer Branding ist das noch nicht. Wer sich als Arbeitgeber alleine über Verantwortung und Nachhaltigkeit positioniert, hat es schwer auf seinem Weg zur Arbeitgebermarke. Employer Branding soll profilieren und differenzieren. Das klappt nicht mit Themen, auf die die meisten anderen Unternehmen genauso setzen und von den Zielgruppen zunehmend erwartet werden.

Dennoch ist das unternehmerische Engagement für Umwelt und Gesellschaft auch aus Employer-Branding-Sicht mehr als nur „die gute Tat“. Es ist Nährboden und Flankierung für die Arbeitgebermarkenbildung. Richtig vernetzt, arbeitet beides in idealer Weise Hand in Hand.